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Maria Lichtmess – ein Fest, drei Bezeichnungen

Frauen Aktiv gestalteten die Maria Lichtmessfeier in der Pfarrkirche

(03.02.2014 - letztes Update: 06.02.2014 um 17:04:29)

Darstellung des Herrn

Das Fest der "Darstellung des Herrn" wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Der früher gebräuchliche Name "Mariä Reinigung" erinnert an den jüdischen Brauch, auf den sich das Fest bezieht: Nach den Vorschriften des Alten Testaments mussten sich Frauen 40 Tage nach der Geburt einer kultischen Reinigung unterziehen. Da der Erstgeborene Gott geweiht war, wurde er zum Priester in den Tempel gebracht und vor Gott „dargestellt“. Als Maria und Josef zu diesem Zweck in den Tempel kamen, begegneten sie dem betagten Simeon und der 84-jähringe Prophetin Hannah, die erkannten, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist. Simeon nennt das Kind „ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für sein Volk Israel.“

 

Maria Lichtmess

Der Name Lichtmess (-messe) erklärt sich daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr geweiht wurden. Das Licht symbolisiert Christus. Die mit nach Hause genommene Kerze wurde beim Gebet wie auch bei Unwettern angezündet. Im Pfarrheim sind geweihte Teelichter aufgestellt, die mit nach Hause genommen werden können. Über eine freiwillige Spende freuen sich Frauen Aktiv.

 

Fest der Begegnung

Die Ostkirche nennt das Fest Hypapante (Begegnung). Sie betont den Aspekt der Begegnung des Erlösers mit den Frommen seines Volkes, die ihn erwarten.

 

Sein Kind zu Lichtmess - also am 2. Februar - in der Kirche segnen lassen und vor Gott darzustellen, dieser Brauch wird in unserer Pfarre seit langem gepflegt. Besonders eingeladen waren die Täuflinge des vergangen Jahres, ihre Eltern und Paten. Beim Sonntagsgottesdienst wurden die Kinder in die Mitte gestellt.

 

Folgende Kinder wurden im vergangenen Jahr in unserer Pfarrkirche getauft.

Janik Wildauer                       14. April 2013

Alexander Heitzinger              9. Juni 2013

Hanna Lang                            3. November 2013

Julian Ecker                           12. Jänner 2014

Tobias Ecker                          19. Jänner 2014

 

 

 

 

Für jeden Täufling des vergangenen Jahres wurde eine Kerze entzündet, diese durfte dann mit nach Hause genommen werden. Die leuchtenden Kerzen sollen Zeichen dafür sein, dass Gott im Leben der neugetauften Kinder Platz finden kann. Auch die Erstkommunionkinder erhielten eine gesegnete Kerze.

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst luden Frauen Aktiv die Eltern und Paten der getauften Kinder zu einem kleinen Imbiss ein. Bei Kaffee, Brötchen und Kuchen wurde mit Pfarrer Kasimir das Fest der Begegnung fortgeführt.

 

 

Übrigens:

"Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell."



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